Archive for the 'Farben und Farbmessung' Category

Jul 06 2006

Zähne und Farben

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Über die spektrale Eigenfarbe hinaus wird die Farbwahrnehmung des Zahnes durch Eigenschaften wie Transparenz, Opazität, Opaleszenz und Fluoreszenz beeinflusst. Auch die Zahnoberfläche beeinflusst die Farbwahrnehmung. Diese Variationen zeigen die Zähne in SW, “original”, invertiert und mit einem starken Farbstich….

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Jun 17 2006

Fundamentals of Color

Published by admin under Farben und Farbmessung, Praxis


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Dentale Farbenlehre; Farbbestimmung und Farbkommunikation in der ästhetischen Zahnmedizin - Chu, Stephen J / Devigus, Alessandro / Mieleszko, Adam J

Die Farbwahl bedingt eine präzise und möglichst objektive Bestimmung der Helligkeit, Sättigung, Farbe, Charakterisierung und Transluzenz des zu rekonstruierenden Zahnes. In fünf Kapiteln werden in diesem Buch die Farbtheorie, Einflüsse auf die Farbe, die konventionelle Farbwahl und die computerunterstützte Farbmessung besprochen. Im 5. Kapitel wird eine Kombination aus konventioneller und computergestützter Farbwahl vorgestellt, die in Zukunft sicher weitere Verbreitung finden kann. Die Kommunikation zwischen Praxis und Labor wird als wesentlicher Bestandteil des Behandlungsablaufs detailliert beschrieben. Abschliessend wird die klinische Umsetzung an Fallbeispielen aufgezeigt.

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Jun 14 2006

Digitale Farbmessung

Die Zahnfarbe stellt einen wichtigen Ästhetikparameter dar, dessen genaue Reproduktion die Qualität einer Restauration wesentlich mitbestimmen kann. In der industriellen Anwendung gilt der subjektive Vergleich mittlerweile jedoch als nicht mehr akzeptabel und hat auch in der Zahnheilkunde erhebliche Nachteile.

Das Vergleichsverfahren setzt Farbnormalsichtigkeit beim Betrachter voraus, doch ist Farbfehlsichtigkeit nicht selten und nimmt mit dem Alter zu. (jeder 13. Mann und jede 300. Frau ist farbfehlsichtig !). Grundsätzlich stimmen verschiedene Beobachter selten in der Farbauswahl überein und sind oft nicht einmal in der Lage später ihre eigene Auswahl zu bestätigen. Wer darüberhinaus Farben zu lange betrachtet, ermüdet, so dass oft empfohlen wird dem ersten Eindruck zu vertrauen.

Ein grundsätzliches Problem besteht darin, dass Zahnärzte nicht in Farbenlehre und selten in der praktischen Durchführung von Farbvergleichen ausgebildet werden, obwohl dadurch eine Verbesserung möglich wäre. Klinische Erfahrung allein genügt nicht.

Ein handelsübliches Farbmuster hat eine Stärke von 3-4 mm. Eine durchschnittliche Keramikmassenschicht ist ca. 1 mm dick (ohne Metall). Darüberhinaus können Unterschiede zwischen den Mustern des gleichen Herstellers bestehen ; teilweise weichen Komposite oder Keramikmassen deutlich von den Vorlagen ab (= Batch Inkonsistenz) .

Metamerie (=Das Phänomen der Metamerie liegt vor, wenn dem Betrachter Vorlage und Nachstellung unter Einsatz von z.B. Tageslicht - D 65 — gleichfarbig erscheinen, sich jedoch unter Einfluss von einer anderen Lichtart z.B. Kaufhauslicht farblich verändern) wird zwar häufig als Problem bei der zahnärztlichen Farbauswahl genannt, doch liegt hierin nur eine geringe Gefahr begründet. Werkstoffe, deren Farbeindruck unter verschiedenen Lichtverhältnissen erkennbar anders ausfällt, würden den Patienten im täglichen Leben ebenso stören, so dass die Industrie bemüht ist, die Absorptionsspektra ihrer Materialien den natürlichen Vorbildern anzupassen. Bei Keramiken ist dies sehr gut, bei Kompositen vertretbar gut gelungen. Darüberhinaus gilt die Empfehlung, Farb-vergleiche unter Tageslichtverhältnissen durchzuführen, da die künstlichen Lichtquellen des täglichen Lebens selten stark genug sind, um Rest-Metamerie-Effekte aufzudecken.

Die Resultate sind meist entsprechend. Eine Studie zeigte, dass 80 % der Patienten den Farbunterschied zwischen den eigenen Zähnen und ihrem Zahnersatz (Bsp. Krone) bemerken.

Quelle: Auszüge aus dem Workshop digitale Farbmessung, Dr.A.Devigus, CH-8180 Bülach

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