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Jun 12 2006

Dias einscannen und präsentieren Teil I

Published by admin under Scannen

Der Scanner bildet die Brücke zwischen filmbasierten Bildern (Negativ oder Dia) und Aufsichtsvorlagen (auf Papier) einerseits und der digitalen Welt andererseits, wobei sämtliche analog vorhandene Farb-, Helligkeits- und Kontrastinformation digitalisiert und in eine auf dem Computer lesbare Form (Datei) transformiert wird.

Scannen Basics

Flachbettscanner sind in erster Linie für das Digitalisieren von Papiervorlagen gedacht, man kann aber auch kleine dreidimensionale Objekte und Durchsichtsvorlagen (mit speziellen Aufsätzen, cave Qualität) damit erfassen. Für 35mm Kleinbilddias und -negative, verwendet man besser einen dafür geeigneten Filmscanner. Während bei “normalen” Bild-Aufgaben Scanner mit einer Auflösung (Auflösung sagt aus, wie die Bildpunkte eines digitalen Bildes bei der Wiedergabe — besonders im Druck- auf einer Längeneinheit (z.B. dpi = dots per inch) verteilt werden) von 600 bis 1200 Bildpunkten (dpi) durchaus ausreichen, sollte ein Diascanner deutlich feiner abtasten können. Sonst lässt sich die kleine Vorlage nicht befriedigend am PC vergrössern und bearbeiten, die Bilder wirken pixelig. Profigeräte bringen es auf eine tatsächliche Auflösung von 3700 dpi und mehr, wobei etwa 2.400 dpi für ein DIN A4-grosses Bild als ausreichend gelten.

Kalibrieren des Scanners

Die werkseitigen Einstellungen der heute erhältlichen Scanner liefern meist gute Resultate. Trotzdem ist es sinnvoll, einen Scanner zu kalibrieren.

1. Besorgen Sie sich im Fotohandel die Standardvorlagen IT8.7/1 für Durchlicht (Dia- und Negativfilm) und IT8.7/2 für Auflichtscans (z.B. Fotoabzüge). Manche Hersteller legen diese Karten den Geräten bei. Alternativ kann auch ein korrekt belichtetes Original, in dem eine ausreichende Farbpalette vertreten ist, als Vorlage dienen.
2. Scannen Sie diese Vorlagen mit den Grundeinstellungen Ihres Gerätes.
3. Vergleichen Sie Original und Scan. Korrigieren Sie, falls nötig, die Einstellungen der Scansoftware. Vorschaubild und endgültiger Scan sind aber nur auf einem kalibrierten Monitor vergleichbar ! In der Dentalfotografie liegen die vorherrschenden Farben im Rot-Gelb Bereich. Ein zu starker Blaustich kann die Folge sein (Komplementärfarbe). Korrigieren Sie die Blau- und Gelbanteile entsprechend.
4. Wenn Sie mit dem Resultat zufrieden sind, erstellen Sie eine Vorlage. Benennen Sie diese nach dem verwendeten Film z.B. Kodak PP100
5. Wiederholen Sie diese Schritte mit allen von Ihnen benutzten Filmtypen.
6. Behalten Sie bei allen weiteren Scans die Einstellungen für den jeweiligen Filmtyp bei.

Tipps zum Scannen von Kleinbilddias:

Da das korrekte Digitalisieren Ihres Archivs sehr viel Zeit in Anspruch nimmt, sollten Sie sich zuerst überlegen, welche Dias Sie noch in digitaler Form benötigen. Dias sind eine kleine Vorlage zum scannen. Reinigen Sie Ihre Dias vorsichtig (Druckluft, Objektivpinsel). Legen Sie Film oder Dia nicht verkehrt herum in den Scanner. Ein späteres Drehen kostet Zeit und kann die Bildqualität negativ beeinflussen. Eine der wichtigsten Einstellungen vor dem Scan betrifft die Scanauflösung.

Zwei Vorgehensweisen sind möglich. Entweder scannen Sie jedes Bild mit der höchstmöglichen Auflösung, um sich alle Verwendungsmöglichkeiten offen zu lassen (grosse Arbeitsvolumen z.B. Studios). Sie erhalten Archivbilder bis zu 30 MB und grösser. Oder Sie scannen gezielt für den jeweiligen Zweck. Diese Methode spart Platz und ist bei kleineren Archiven sinnvoll. Berechnen Sie die Auflösung. Nur die für die Bildausgabe benötigten Pixel (=Bildpunkte) müssen an den Computer übertragen werden. Die Formel dazu lautet: Scanauflösung = Zielgrösse x Zielauflösung / Grösse der Vorlage

Achten Sie dabei auf die korrekten Masseinheiten (1 Inch = 2.54 cm)

Beispiel: Bei einer Eingabeauflösung von 600 dpi (dots per inch) kann eine Scan-Zeile ein inch, also 2,54 cm, in 600 Bildpunkte bzw. Pixel unterteilen. Aber nicht immer ist eine maximale Auflösung erforderlich: 72 - 96 dpi genügen für eine Monitorausgabe, 150 dpi genügen für einen Farbtintenstrahldrucker (bei einem Massstab von 1:1!) Um Dias annähernd scharf wiederzugeben (im Druck ) ist eine optische Auflösung von über 1200 dpi abhängig von der Druckgrösse erforderlich (kleinere Scanfläche erfordert mehr Vergrösserung, vgl. Formel)

Beispiel: Kleinbild-Dia soll mit einer Auflösung (Ausgabeauflösung) von 300 dpi formatfüllend auf DIN-A4 ausgedruckt werden (Scanauflösung von 2600 dpi erforderlich!)

DIN-A4 = 29,5 cm x 21 cm
KB-DIA = 3,6 cm x 2,4 cm = Vergrösserungsfaktor 8,7
(Ausgabeauflösung) 300 dpi x (Vergrösserungsfaktor) 8,7 = 2600 dpi

Auszüge aus dem Workshop «Dias scannen und präsentieren» von Dr.A.Devigus

Quelle: Dentist Newsletter Vol.26/1

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Jun 12 2006

Röntgen digitalisieren

Published by admin under Scannen

Hier ein einfacher Weg, Röntgenbilder zu digitalisieren:
1. Kamera im Makromodus (Coolpix oder SLR)
2. Röntgenbild auf Rx-Betrachter legen (oder auf Fenster kleben)
3. Fokusieren (evtl. automatisch)
4. Bild auf PC transferieren
5. Bild - Modus - Graustufen !
6. Bild „unscharf maskieren”
7. Grösse auf z.B. 1024 Pixel Breite reduz. (an Grösse des Ausgabemonitors anpassen)
8. Bild mit Name des Patienten abspeichern

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