Mar 25 2008
camera settings
1. Welche Kamera soll ich kaufen ?
Häufig bekomme ich Emails mit der Frage, welche Kamera man den nun für die dentale Fotografie kaufen solle. Als bekennender Nikon Fan, würde ich natürlich eine Nikon Kamera empfehlen. Welche sollte es denn nun sein ? Weniger zu empfehlen sind die so genannten “Einsteigermodelle”. Die Einstellmöglichkeiten sind bei diesen limitiert (z.B. Weissabgleich). Zu empfehlen sind heute die D300, D200 und die D80 für den Einsatz in der Praxis. Wichtig ist auch die Wahl des Objektives und des Blitzes. Das 105 mm Makro (neu auch mit VR und neuen Gläsern) zusammen mit dem modifizierten Makroblitz, (lesen Sie mehr dazu unter der Rubrik Blitzen) ermöglichen gelungene Aufnahmen im dentalen Umfeld.
2. Grundeinstellungen
Um mit der Nikon D200/300 zusammen mit dem 105 mm Makro-Objektiv und dem Makroblitz SB-R200 optimale Resultate in der dentalen Makrofotografie zu erzielen sind folgende Einstellungen nötig:
(die Einstellungen gelten auch für andere digitale Spiegelreflexkameras)
- Die ISO Einstellung ist auf 100 (Minimum) zu setzen
- der Weissabgleich kann auf Blitz oder K (5300) gesetzt werden
- Stellen Sie die Kamera auf den Modus M (manuell)
- Die Bildgrösse (=Auflösung) auf L (maximum)
- Wählen Sie JPG (fine oder normal) als Dateiformat
- Schalten Sie die Gitterlinien ein (Orientierung)
- Schalten Sie die automatische Bildvorschau ein (Bildkontrolle)
- Die Verschlusszeit wird auf 1/250 eingestellt (kürzeste Blitzsynchronisation)
Die Blende wählt man je nach Abstand 1/22(Aufnahmen 4-4) bis 1/29 (Aufnahmen 1:1)
Der SB-R200 kann durch die interne Blitzkontrolle gesteuert. Evtl. ist es notwendig, die Blitzleistung um -0.3 bzw. -0.7 zu reduzieren. Mit dem neuen 105mm VR ist diese Korrektur nicht notwendig.
Schiessen Sie ein paar Bilder und überprüfen Sie das Ergebnis auf dem Monitor aber auch auf Ihrem PC Bildschirm. Nach kurzer Zeit sollten Sie die für Sie optimalen Einstellung gefunden haben.
3. ISO-Einstellung
In der Digitalfotografie wird - trotz Fehlens des Filmmaterials - ebenfalls der ISO-Wert als Angabe der einstellbaren Empfindlichkeit verwendet. Dabei entsprechen die Werte denen des Filmmaterials; manchmal kann es aber auch (möglicherweise vom Hersteller aus Marketinggründen beabsichtigte) geringfügige Abweichungen geben.
Im Gegensatz zum Filmmaterial steigt bei der Digitalfotografie mit der Empfindlichkeit nicht die Körnung, sondern das Bildrauschen, was insbesondere im Zusammenhang mit Rauschunterdrückungsmechanismen einen ähnlichen qualitätsmindernden Effekt auf die Aufnahme hat.
Der Bereich der einstellbaren Werte reicht bei einfachen Digitalkameras meist von ISO 50 bis ISO 400 oder max. ISO 800, wobei je nach verwendetem Sensor Einstellungen ab ISO 200 bereits eine deutliche Minderung der Bildqualität bedeuten können. Digitale Spiegelreflexkameras bieten in der Regel einen weitaus größeren Einstellbereich (je nach Modell bis ISO 6400) wobei durch das aufgrund der größeren Sensorfläche prinzipiell geringere Bildrauschen auch die höheren ISO-Werte noch brauchbare Aufnahmen erlauben. Quelle: wikipedia.de
3. Einstellung kopieren
Die neuen Kameras aus dem Hause Nikon erlauben es, Einstellungen auf die Speicherkarte zu schreiben. Damit ist es einfach, diese auf eine nicht oder “falsch” eingestellte Kamera zu übertragen.
Klicken Sie hier, um sich die Datei auf Ihren Computer zu laden. Kopieren Sie die Datei auf ihre Speicherkarte. Legen Sie diese in Ihre Kamera und übertragen Sie die Einstellungen.
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